Dienstag, 17. Januar 2017

immer wieder Glückskekse - Tutorial | Anleitung | Glückskekse selber nähen

Aus Stoffresten ein DIY Projekt - Glückskekse selber nähen
Einer meiner meistgeklickten Beiträge ist mein Glückskeks Tutorial . Ich weiß gar nicht, wieviele Glückskekse ich in den letzten Jahren immer wieder genäht habe. 

Es ist einfach ein schönes und schnelles DIY. Wenn ich von meinen Lieblingsstoff mindestens ein CD-großes Reststück noch habe, wird automatisch ein Glückskeks daraus... manchmal achte ich sogar ganz bewusst drauf, dass das Reststück noch mindestens ein Glückskeks ergibt :) 

Als ich die Tage am Überlegen war, welche Stoffe sich wohl für mein Jahresprojekt ( Quiltalong - 6 Köpfe 12 Blöcke) hernehmen soll, sind mir jede Menge dieser wunderschönen Tula Pink Reste in die Hände gefallen.. 

Was soll ich sagen, ich war im Flow :) 

Aus Stoffresten lässt sich schnell ein paar hübsche Glückskekse nähen



Wer auch Lust bekommen hat, der findet HIER das kleine Tutorial von damals. Viel Freude damit. 

Herzliche Grüße *emma* 
MerkenMerken

Sonntag, 15. Januar 2017

Quiltalong: 6 Köpfe 12 Blöcke - JANUARBLOCK: Rolling Stone

erster Januarblock für den Quilt 2017 - Frühstück bei Emma
Auch ich bin dieses Jahr dabei. Ich mag ja Jahresprojekte... und dieses Quiltalong ist genau nach meinem Geschmack. 

Jeden Monat stellt eine der 6 Köpfe ein Muster vor und man hat ein Monat Zeit, den Block fertigzustellen. Das ist finde ich schon mal ganz entspannt. Ein Block ist wirklich zu schaffen - auch für mir :). Zeitmangel und so :)

Wie immer habe ich lange an der Stoffkombi gesessen. Anfangs sollte es rosa, grün werden..dann war mir nach dunkelblau. Dunkelblau war schon seit ich denken kann meine Lieblingsfarbe. Also habe ich mutig einfach mal ein paar Stoffe bestellt, in der Hoffnung, dass das schon passen wird. 

Ob es jetzt zu unruhig geworden ist... hmm... schau ma mal, wie es dann mit den anderen Blöcken zusammen passt. 

Jahresprojekt Quilt nähen - Frühstück bei Emma - Quilten

Die einzelnen Schritte für den Januar findet ihr bei Dorthe. Ich habe versucht wirklich präzise zu schneiden und zu nähen. Trotzdem habe ich nicht alle Ecken supersauber hinbekommen. Was für ein Herausforderung. So werde ich bei den nächsten Blöcken den Tipp mit der Sprühstärke versuchen.

Apropos Material: 

zum Quilten, Lineal inch, Sprühstärke, Olfa Rollschneider - Frühstück bei Emma Zubehör
Gekauft habe ich mir ein neues Patchwork Lineal mit Inch-Einteilung. Das ist für mich wirklich eine große Hilfe..Meine Schneidematte hat auch eine Inch-Leiste. Ich musste aber leider feststellen, dass sie nicht ganz so präzise war...daher verlasse ich mich mal auf das Lineal. 

Sprühstärke habe ich mir dann gestern Abend noch besorgt..da ich das leider erst zu spät gelesen habe. 

Ohne Rollschneider geht es glaube ich nicht, oder? Da nutze ich schon seit Jahren die von Olfa und bin super zufrieden. Wenn ich Kleidung zuschneide, dann bin ich ja eher der Scherentyp. Aber hier für die ganz präzisen Projekte,  kommt man an einem Rollschneider wohl nicht vorbei.

Den Nahttrenner habe ich gestern Abend auch schon gebraucht. Also dass mit den Übergängen, diese ganz genau zu treffen ist schon nicht ohne. Ich glaube das ich unterschiedliche Stoff-Qualitäten habe, denn als ich sie zugeschnitten habe, hat es eigentlich gut gepasst, nach dem Bügeln habe ich allerdings nicht mehr geschaut, ob alle noch gleich groß sind. Jetzt hatte ich keine Lust noch einmal zuzuschneiden und so habe ich es in Kauf genommen, dass nicht alle Ecken perfekt sind. Aber geärgert hat es mich schon. 

Frühstück bei Emma - Quilt in dunkelblau - Rolling Stone Block

So habe ich zwei perfekte Ecken und zwei nicht so 100%tige. Ich habe Hoffnung, dass es am Ende beim Quilten nicht mehr ganz so auffällt. 

Auf jeden Fall bin ich sehr motiviert und freue mich schon auf Februar.. Menno...noch so lange. 

Bis die Tage ... 

Herzliche Grüße *emma*

Dienstag, 10. Januar 2017

reichlich spät... hallo 2017

Was bringt das Jahr 2017 bei Frühstück bei emma
Seit gestern hat in Bayern wieder die Schule angefangen und ich komme wieder in meine alte Routine rein. Schön... Ich gestehe das Jahr ging nicht schön zu Ende. Alle krank wohin man geschaut hat und auch uns hatte es erwischt. 

Ich mag die Zeit am Anfang des Jahres. Ich lege neue Ordner und neue Notizbücher und Planer an, es werden Reiseziele bequatscht und Geburtstage und Events geplant. 

Was liegt denn bei mir dieses Jahr an: 

Einige Dinge habe ich mir fest vorgenommen und sind schon gefixt: 

Ein tolles Bloggerevent im Kinderkunsthaus hier in München zum Thema Bildbearbeitung, 

die Swafing Hausmesse, 

dann steht noch Rock the Blog an, 

und die Republica ist auch schon fest eingeplant 

natürlich ganz wichtig: die  Kommunion meines jüngsten Sohnes... 

und die Konfirmation meines Neffens

Urlaubstechnisch sieht es dieses Jahr aus, als ob wir nach Island fliegen... 

Wie sieht es im Blog aus?

Im Blog möchte ich unbedingt noch mehr über unsere Reisen schreiben aber auch nicht mein liebstes Hobby das Nähen vernachlässigen. Vielleicht zeige ich auch mehr aus der Küche.. denn ich koche wirklich sehr gerne aber wir essen auch zu schnell auf, um dann noch ein paar gute Fotos zu machen... noch nicht mal für Insta...naja ob das was wird? 

Vielleicht überlege ich mir noch eine kleine Fotochallenge - um mich zu verbessern. 


Wie sieht es persönlich aus? 

Lebenslanges Lernen ist hier das Stichwort bei mir. Ich habe mich bei einem Online Fotokurs eingeschrieben (zum Glück ohne Dead-line) und auch so bilde ich mich ständig fort. Das macht mir wirklich Spaß und gehört auch zum Job dazu.

Sport ist ja nicht meins...und doch werde ich ein klitzekleines bisschen was für mich tun und 5!! min am Tag - das muss sogar ich schaffen... ein paar klassische Kniebeugen (boah mein Puls) und ein bisschen Bauch Beine Po... nicht sehr viel... sonst schaffe ich es eh nicht, denn meine Motivation beim Sport geht gegen null. 

Öfter mit dem Rad fahren (vor allem zum Einkaufen) 

und ein Sideboard kaufen. (Das steht schon seit 2009) auf meiner Bucket List. hm... 


Was wünsche ich mir?

Mehr WIR und weniger ICH auf der Welt.

In den letzten Monaten war ich oft sprachlos. Was hier bei uns in Deutschland passiert und in der Welt. (Ich möchte mir gar nicht vorstellen, wie die nächsten 4 Jahre werden)  Was wird das für eine Zukunft sein in die wir unsere Kinder entlassen...? Ich hoffe nur, dass ich ihnen durch unsere Werte, unsere Erziehung und durch Bildung und Benehmen und Umgangsformen, sie auf diese Welt vorbereiten kann, die sie erwartet. Dass sie anderen Menschen unentgeltlich helfen, dass man andere Menschen mit Respekt behandelt und für Dinge die man erreichen will ehrlich und hart arbeitet sollte. Das man nicht immer auf seinen Vorteil schauen soll und auch wenn es mal was umsonst gibt, das wirklich zu schätzen weiß.  Das sie Bitte und Danke nicht vergessen.. Ja das wünsche ich mir... und dass die ganzen Politiker auf der Welt endlich Liebe in ihr Herz lassen und nichts anderes.

Herzliche Grüße *emma*





Dienstag, 3. Januar 2017

Testbericht Bernina 770 Quilters Edition

Nach einem Jahr - Erfahrungen mit der Bernina 770 Quilters Edition
Werbung: Dieser Post ist im Zusammenarbeit mit dem Nähpark Diermeier entstanden. Der Inhalt des Berichtes sowie meine Meinung und Erfahrungen sind nicht beeinflusst worden weder vom Nähpark noch von Bernina. Ich schildere hier MEINE Erfahrungen nach knapp einem Jahr Benutzung. 


Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich als Supertester für den Nähpark Diermeier unterwegs war: 
damals haben wir Supertester in 10 Monaten 10 Maschinen getestet. Durch diese Testzeit damals, habe ich den Weg zu Bernina gefunden.

Wichtig ist mir nach wie vor ein sehr guter Transport und ein schönes Stichbild und zwar oben und unten! Ob eine Maschine 10,400 oder 1000 verschiedene Stiche hat, spielt für mich nicht so eine große Rolle. Ich benutze nach wie vor nur 10 - 15 verschiede Stiche und Zierstiche - und den BSR Fuß (war als Zubehör mit dabei)

Was habe ich in einem Jahr mit der Bernina genäht: 

  • Taschen: alle Taschen die ich für den Taschenspieler 3 Sew Along genäht habe, sowie noch einige mehr die ich hier nicht im Blog gezeigt habe
  • Kleidung: Jersey und Webware ( Sweathosen, Shirts, Röcke und Kleider)
  • Zwei Tagesdecken (gequiltet mit dem BSR Fuss) 
  • Vorhänge
  • SnapPap (Taschen und Etuis) 

Gestickt habe ich relativ wenig:
  • Stickdateien von kunterbunt design und huups (große Applikationen und einige dieser Madame Pimpenellskovas  ) 

Folgende Nähmaschinenfüße habe ich mir dazu gekauft bzw. waren schon als Zubehör dabei:

Ich habe bei meinen anderen Maschinen nicht wirklich oft die Füsschen gewechselt. Ich wechsle jetzt regelmässig während des Nähens und da es bei Bernina wirklich eine Sache von Sekunden ist, fällt mir das Wechseln auch nicht schwer. 

Mir ist durchaus bewußt, dass man auch mit ganz wenigen Füsschen auskommt. Wenn man dann so eine tolle Maschine hat, und bestimmte Annehmlichkeiten, dann mag ich unschwer darauf verzichten und es erleichtert mir wirklich die Arbeit. Man gewöhnt sich schnell dran und ich persönlich möchte meine Füsschen nicht mehr missen.  Auch wenn sie natürlich auch eine Investition sind. Aber man ( (bzw. ich )kauft sie ja nicht alle auf einmal... 

MEINE NÄHMASCHINENFÜSSE:

Nähfüsse für die Bernina 770 - Welche benutze ich - Welche Nähmaschinenfüsse braucht man


  • Bernina 1 D - mein "fastimmerdrauf" Füßchen - und im Zubehör dabei. Ich gestehe ich bin ein großer Fan des Dual Transportes. So wird der Stoff gleichmässig von oben und unten transportiert. 

  • Bernina 26 - Stickmaschinenfuß war dabei (nur wenn man die Stickeinheit dazu kauft)  :). Ich habe mir später noch das Stickmodul dazu gekauft, da ich dann doch nicht ganz aufs Sticken verzichten wollte und meine alte Janome Stickmaschine aber dann schon weg war. Hätte ich von Anfang an machen sollen. Aber man lernt ja dazu :)

  • Bernina 54 Reißverschlussfuß mit Spezialgleitsohle. Nehme ich jedesmal her, wenn ich bei einer Wachstuchtasche einen Reißverschluss einnähe. Ich persönlich finde ich super praktisch und ist auch einer meiner unverzichtbaren Füsschen, weil ich doch sehr gerne Wachstuch vernähe.

  • Bernina 38 - Der Paspelfuß. Ich brauche den!!! Paspeln habe ich wirklich immer irgendwo mitverarbeitet. Ich mag Paspeln einfach und finde sie sind immer wieder einen schöner Hingucker. Daher ist der Fuß für mich echt eine praktische Hilfe.  

  • Bernina 32 - Der Biesenfuß. Ich gestehe, den musste ich mir unbedingt kaufen, nachdem ich bei Bernina im Creative Center (Bernina Blogger Days) diesen vorgeführt bekam. Sofort war ich Feuer und Flamme und habe ihn allerdings erst wenige Male benutzt, den Biesen näh ich dann doch nicht so regelmässig. Allerdings lassen sich so tolle Effekte erzielen, dass ich den unbedingt haben musste.

  • Bernina 20C - Offener Stickfuß - manchmal braucht man freie Sicht... benutze ich aber ehrlich gesagt eher selten. Bei Applikation wohl sehr hilfreich aber mache ich eher selten. War auch im Zubehör dabei. 

  • Bernina 52 D - Nähfuß mit Gleitsohle für den Dual Transport. Den Dual Transport (Obertransport) nehme ich ganz oft in Anspruch. Da habe ich mich sehr dran gewöhnt. Gerade bei meinen Taschenprojekten. Diesen Fuß benutze ich immer wenn Wachstuch im Spiel ist. 

  • Bernina 1C - Rücktransportfuß - Auch im Zubehör dabei..aber ich benutze immer den 1D (wegen dem Dual Transport) 

  • Bernina 10D - der Schmalkantenfuß. Gerade beim Entlangnähen von Kanten eine gute Hilfe. Benutze ich auch regelmässig. Nähen im Nahtschatten kein Problem mehr :) Dieser Fuss ist auch einer auf den ich nicht mehr verzichten möchte. Es ist so einfach dann ganz exakt an der Kante zu nähen...schon richtig toll.

  • Bernina 97 D - der Patchworkfuß. Hat mir schon sehr gute Dienste erwiesen. Durch die Markierungen auf der linken und rechten Seite ist er eine enorme Erleichterung. Gerade wenn ich amerikanische Schnitte verwende. Hat man immer die richtigen Abstände ohne ständig nachzurechnen. Ich habe ihn bisher bei einigen amerikanischen Taschenschnitten verwendet. Den habe ich mir extra gegönnt und stand ganz oben auf meiner Wunschliste.

  • Bernina 4 D - der Reißverschlussfuß - Ist als Zubehör dabei und natürlich ständig im Einsatz. Ich nähe RV immer mit diesen Füsschen an. Für mich unverzichtbar...

  • Bernina 39 C Stickfuß mit transparenter Sohle - ganz ehrlich noch nie benutzt. Hatte ich mir eingebildet haben zu müssen...tja was soll ich dazu haben...Ich benutze ehrlich gesagt wenn überhaupt den 20C - diesen aber auch eher selten.

  • Bernina 3A - im Zubehör dabei - Der Knopflochschlittenfuß. Benutze ich jedesmal beim Knopfloch nähen. Funktioniert auch einwandfrei. Hatte bisher nur ein einziges Mal bei einem schwerem Stoff Probleme.

  • Bernina 18 - einer meiner Lieblingsfüße: um Knöpfe anzunähen. Ich habe noch nie ein Knopf von Hand aufgenäht. Shame on me. Ich gestehe, dass ist für mich Höchststrafe. Seit ich weiß, dass man mit Nähmaschinenfüße Knöpfe annähen kann, habe ich immer diesen Fuß benutzt um Knöpfe anzunähen. Ich hatte selbst bei großen Knöpfen noch nie Probleme.

  • Bernina 71 - Der Kapperfuß - noch nie benutzt...aber mir oft vorgenommen. Braucht man zum Beispiel für flache Doppelnähte bei Jeans. Aber ich habe leider keine Jeans genäht in diesem Jahr und daher kam er nie zum Einsatz... Hm...wenn ich recht überlege, für meine Nähgewohnheiten hätte ich echt drauf verzichten können. 

  • BSR-Fuß. Der war jetzt auch dabei. Ein tolles Ding. Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich da lange darüber nachgedacht habe, ob ich den wirklich brauche oder jemals benutzen werde. Aber ich benutze ihn wirklich. Zwei Decken habe ich damit schon gequiltet und es war eine unglaubliche Erleichterung. Dieser Fuß reagiert auf die Bewegung des Stoffes und passt die Stichlänge an... ergibt ein sauberes gleichmässiges Stickbild... tolle Erfindung von Bernina muss ich echt loben. 

  • Bernina 83 - Kreisstickapparat - auch so ein Ding, dass ich bei den Bernina Blogger Days megatoll fand ( wie der Biesenfuß - aber den benutze ich wenigstens - wenn auch nur selten). Diesen habe ich genau 1 mal benutzt. Ich glaube ich hätte den wohl doch nicht gebraucht. Aber von der Idee her genial ... 

DER TESTBERICHT:

Die Maschine gefällt mir persönlich von der Optik sehr. Aber das ist ja eher ein subjektiver Eindruck. Sie macht einen sehr wertigen Eindruck und ist auch vom Gewicht ganz ordentlich. Das ist jetzt nicht die Maschine die ich mal schnell so zu einer Freundin mitnehmen würde um kurz was zu nähen. Sie wiegt stolze 14,5 Kilo ... und so wackelt auch bei ihren max. 1000 Stichen pro Minute auch nichts. Aber mir wäre sie zu schwer um sie mal schnell zu transportieren. 

Nach wie vor finde ich die Unterfadenspulen richtig klasse. Diese sind größer als gewöhnliche Spulen und somit passt viel mehr Garn drauf. Ich mag das sehr, dass ich nicht oft den Unterfaden wechseln muss. Allerdings habe ich mir auch ein paar Spulen mehr dazu gekauft, damit ich meine Standardfarben immer zur Hand habe. Im Lieferumfang sind nur 5 Stück dabei. Das war mir persönlich zu wenig, da ich immer den Unterfaden passend zum Oberfaden aufspule.

Die ganzen technisches Features will ich hier aber gar nicht aufzählen, denn diese kann man im Datenblatt nachlesen. Ich möchte euch mit diesem Bericht an meiner ganz persönliche Erfahrung mit der Maschine teilhaben lassen.

Bereut habe ich diese Maschine nicht eine Sekunde! Ich habe mich mal kurz gewundert, dass sie ein kleines bisschen lauter wurde, aber da wurde mir mal kurz mit dem Zaunpfahl gewunken und mir ein paar Tropfen Öl empfohlen...(ok es waren ein paar mehr, da ich sie 3 Monate gar nicht geölt hatte) dann war das sehr schnell erledigt uns sie schnurrte wieder. 

Merke: Meine Bernina 770 braucht ein paar Tropfen Öl mehr als ich gewohnt war. Aber da ist ja auch mehr Metall und Mechanik drin. (Zumindest ist das meine Vermutung). Aber wir sprechen hier von Tropfen. Seit dem gibt es regelmässig ein Tröpfchen Öl und meine Kleine näht uns schnurrt spitzenmässig. 

Was richtig toll ist, ist das Stichbild. Sowohl von oben als auch von unten. Ich  habe für mich meine Einstellungen gefunden und bin sehr zufrieden. Ich hatte noch nie so ein tolles Stichbild... und zwar über die ganze Zeit. 

Die Bedienung der Maschine finde ich mittlerweile sehr intuitiv. Durch den Touchscreen ist man sehr schnell an den richtigen Stellen. Anfangs war sie noch ein kleines bisschen ungewöhnlich da ich andere Fabrikate gewohnt war - am meistens fiel mir die Umstellung von der Janome Stickmaschine auf das Stickmodul schwer. Das lag aber auch an den vielen Funktionen, die ich davor gar nicht auswählen konnte. Aber wie das bei den meisten Dingen ist, nach ein paar Wochen klappen die Standardeinstellungen wie im Schlaf.

Hatte ich früher immer gedacht man bräuchte kein Kniehebel, muss ich auch hier gestehen, dass es schon toll ist, eine "dritte" Hand zu haben. Gerade wenn richtig viel unter dem Füsschen liegt und man mit viel Stoff hantiert, ist der Kniehebel Gold wert. Mittlerweile benutze ich ihn ohne groß nachzudenken und ist schon automatisch beim Nähen mit dabei. 

Was mich immer noch beeindruckt, diese Maschine schafft ohne Probleme richtig viele Lagen Stoff und transportiert sie einwandfrei. Also schon ein richtiges Arbeitstier. 

FAZIT:

Die Qualität und Verarbeitung der Maschine ist klasse. Hier wackelt nichts, hier ist alles gut verbaut und durchdacht. Durch ihr Gewicht kann man wirklich Vollspeed nähen ohne das irgendwas wackelt oder der Tisch vibriert. 

Das Stichbild ist immer noch eine Freude anzusehen und gerade bei Projekten ( für mich sind es immer die Taschenhenkel/ Träger) sieht es von oben und unten tiptop aus. 

Viele Stofflagen näht sie wie Butter und ist dabei nicht wirklich laut. (Ich habe aber auch leisere Maschinen getestet). Ich höre keine Nebengeräusche ( ich habe schon mal bei einer anderen Maschine ein Summen gehört, dass hätte ich nicht ausgehalten).

Das Licht ist klasse. Sehr hell und großflächig, so dass ich manchmal gar nicht merke, dass ich im Halbdunkeln schon sitze. Sind ja auch 30 LEDs verbaut. 

Für mich ein Spitzengerät. Was ich aber auch in dieser Preisklasse erwarte. Stark hervorheben möchte ich den Transport. Ich habe ja schon ein paar Mal erwähnt, dass ich den Dual Transport (Obertransport) oft benutzen. Das ist wirklich eine Sache von Sekunden. Kurz runterziehen schon ist er drin (geht natürlich nur wenn man auch die passenden Füsschen dazu hat - deswegen benutze ich am liebsten den 1D der im Lieferumfang dabei war). Braucht man ihn nicht mehr, ist er genauso schnell wieder weg. 

Bei allen meinen Taschenprojekten bzw. Kleidung bin ich mit dieser Maschine kein einziges Mal an ihre Grenzen gestoßen. Immer wirklich immer hatte ich ein sauberes Stichbild und der Transport war immer einwandfrei. 

Diese Maschine will ich ehrlich gesagt nie mehr hergeben..sie kann soviel mehr als ich tatsächlich benutze. Wenn ich gefragt werde, ob ich sie empfehlen würde: DEFINITIV ja - ganz klare Kaufempfehlung.

 EINIGE GENÄHTE BEISPIELE MIT DER BERNINA 770 QUILTERS EDITION:

Eine genähte Tasche mit der Bernina 770 Quilters Edition

Wickelkleid Beispiel - genäht mit Bernina 770 Quilters Edition - Test - Testbericht - Nähpark Diermeier

Kosmetiktasche aus Wachstuch genäht auf einer Bernina 770 Quilters Edition

Kurventasche genäht - Testbericht - Erfahrungen mit Bernina 770 QE

Eine Tunika aus Baumwolle genäht mit einer Bernina 770 QE - Frühstück bei Emma

Canvas viele Lagen genäht mit Bernina 770 - Testbericht Fazit Frühstück bei Emma


Frühstück bei Emma : Testbericht Bernina 770 Quilters Edition

Quilt - BSR Fuss Bernina 770 QE - Testbericht Frühstück bei Emma


Ich werde in nächster Zeit noch ein bisschen mehr das Stickmodul austesten und dann auch noch einmal darüber schreiben. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben. Ich hatte natürlich das Glück als Supertester viele verschiedene Maschinen testen zu dürfen und damit hatte ich auch einiges an Vergleich. 

Bernina hat sich für mich dann doch am Besten angefühlt und ich komme damit sehr gut klar. Die Preisklasse in der sich die Maschine bewegt ist natürlich eine Investition. Ich wollte eine Maschine, die qualitativ hochwertig ist und lange hält und dabei ein gutes Stichbild und Transport hat. Da habe ich mit der Bernina 770 Quilters Edition auf jeden Fall. 

Ich kann euch nur den Tip geben, testet ein paar Maschinen, lest euch auf jeden Fall die Gebrauchsanleitung gut durch und habt keine Angst loszulegen. Der Nähpark zum Beispiel bietet ja auch einen 60 Tage Test an. Nutzt solche Angebote. Stellt euch vor ihr habt euch für eure Wunschmaschine entschieden und dann merkt ihr die Maschine schafft das und jenes nicht so wie ihr es euch vorstellt.. kann man ja nicht immer voraussehen...dann ist doch das ne super Sache mit dem Test. 

Ich hoffe, dass ich meine Begeisterung für diese Maschine mit euch teilen konnte. Ich schreibe hier meine ganz persönliche Erfahrung nieder. 

Herzliche Grüße *emma*